Was ist eine FoodCoop?

FoodCoop ist englisch und bedeutet übersetzt „Lebensmittelkooperative“. Und genau das sind wir: Die Koope – Leipziger Lebensmittelkooperative e.V. ist eine gemeinschaftlich organisierte FoodCoop in Vereinsform. Eine FoodCoop ist ein Zusammenschluss von Menschen, die Lebensmittel gemeinsam und möglichst direkt bei Erzeuger*innen organisieren: selbstbestimmt, solidarisch und ohne Gewinnabsicht.


Es gibt unterschiedliche Arten von FoodCoops. Bestellfoodcoops und Lagerfoodcoops. Wir sind eine Lagerfoodcoop – wir haben einen eigenen „Laden“ und lagern dort die Produkte, zu denen die Mitglieder jederzeit Zugang haben. Hier finden auch unsere Veranstaltungen statt.


FoodCoop ist kein Konzept, das wir uns ausgedacht haben, es gibt schon einige FoodCoops auf der Welt. Wir empfehlen den Film „FoodCoops“ von Tom Boothe für ein besseres Verständnis.

Unsere Arbeitsweise

Unser Verein ist in verschiedene Vereinsorgane unterteilt. Wir haben einen Vorstand, treffen uns regelmäßig im großer Runde im Plenum und engagieren uns in verschiedenen Arbeitsgruppen (AGs).

Einmal jährlich findet unsere Mitgliederversammlung statt, in der der Verein sich organisiert. Anschließend legen wir unseren Mitgliedsbeitrag in der Bietrunde fest.

Aufgaben der AGs

Einkauf

Inventur-Koordination
Warenwünsche und Recherche nach (regionalen) Lieferant*innen
Bestellung von Produkten

Finanzen

Buchhaltung
Schnittstelle zu AG Mitglieder
Fördergelder beantragen

Laden

Putzplan-Koordination
Instandhaltung des Ladens
Schädlingsprävention

Mitglieder

Mitgliederverwaltung
Interessiertentreffs durchführen
Koordination der Einkaufstreffs
Buddy-Koordination

Öffentlichkeitsarbeit

Bewerbung von Koope-Veranstaltungen
Kanäle und Website betreuen: Telegram-Veranstaltungskanal, Instagram, Newsletter

Strategie und Vision

Organisation der jährlichen Zukunftswerkstatt
Organisationsentwicklung der Koope

Technik

Cloud- und Shop-Betreuung

Warenannahme

Annehmen und Verräumen der gelieferten Waren

Was ist eine Bietrunde?

In der Bietrunde wird der Mitgliedsbeitrag solidarisch nach Selbsteinschätzung festgelegt, um alle anfallenden Vereinskosten zu decken. Wer mehr zahlen kann, unterstützt damit idealerweise Mitglieder, die weniger beitragen können.

Die gesammelten Beiträge müssen die benötigte Gesamtsumme decken. Ist das nicht der Fall, wird erneut geboten.

Es ist keine Auktion, sondern eine solidarische Finanzierung des gemeinsamen Projekts.

“Ich bin seit 2023 dabei und habe viel über das abhalten strukturierter Plena gelernt.

Ich bin gespannt zu was für einer größeren Gruppe wir wachsen werden. Vor allem, wie wir es schaffen, Menschen außerhalb unserer Bubble für das Einkaufen in der Koope zu begeistern. Die Koope kann ein Ort für alle sein!”

– NADJA

“Die Koope habe ich mitgegründet, weil ich gesunde Lebensmittel zugänglich(er) machen und das Stadtleben mitgestalten möchte. Außerdem finde ich es spannend und wichtig, Wirtschaftsformen abseits des Mainstreams auszuprobieren und Strukturen aufzubauen.
Meine Favoriten sind die grünen Linsen aus Hessen und der Tofu aus der Georg-Schwarz-Straße.”

– ALEXA

“Ich bin bei der Koope, weil ich die Leute mag und die Idee schlüssig finde, und wegen der getrockneten Pflaumen und der Erdnussbutter 😀 
Ich bin in zweiter Reihe seit Beginn dabei und habe seitdem viel darüber gelernt wie ein basisdemokratischer Verein funktionieren kann.

Kommt gern mal vorbei, auch wenn ihr euch nicht sicher seid, ob es wirklich was für euch ist :)”

– JAN

Abonniere unseren Koope-Newsletter!

Du willst wissen, was bei uns abgeht? Welche Veranstaltungen es in nächster Zeit geben wird, welche Rezepte wir empfehlen oder ob es noch freie Plätze gibt?

Dann abonniere unseren Newsletter! Wir schicken Dir in unregelmäßigen Abständen feinste Koope-News.