Was ist die Koope?
Die Koope – Leipziger Lebensmittelkooperative e.V. ist eine FoodCoop. Wir beschäftigen uns mit Themen wie ökologische Landwirtschaft, nachhaltige Ernährung und alternatives Wirtschaften. Dazu organisieren wir regelmäßig Veranstaltungen. Zum Beispiel Café-Nachmittage, Küfas, Filmabende oder Saatguttauschs. Du triffst uns auch auf Stadtteilfesten wie den Westbesuch auf dem Plagwitzer Bürgerbahnhof.
Ein zentraler Bestandteil ist die Versorgung unserer Vereinsmitglieder mit ökologisch erzeugten Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs. Gemeinsam wollen wir Konsum anders denken: lokal, gemeinschaftlich und nachhaltig.
Die Hauptsprache in unserem Verein ist Deutsch. Wir möchten keine Sprachbarrieren aufbauen und sind jederzeit offen, zu übersetzen oder die Sprache zu wechseln. Melde dich gerne!
Was ist eine FoodCoop?
FoodCoop ist englisch und bedeutet übersetzt „Lebensmittelkooperative“. Und genau das sind wir: Die Koope – Leipziger Lebensmittelkooperative e.V. ist eine gemeinschaftlich organisierte FoodCoop in Vereinsform. Eine FoodCoop ist ein Zusammenschluss von Menschen, die Lebensmittel gemeinsam und möglichst direkt bei Erzeuger*innen organisieren: selbstbestimmt, solidarisch und ohne Gewinnabsicht.
Es gibt unterschiedliche Arten von FoodCoops. Bestellfoodcoops und Lagerfoodcoops. Wir sind eine Lagerfoodcoop – wir haben einen eigenen „Laden“ und lagern dort die Produkte, zu denen die Mitglieder jederzeit Zugang haben. Hier finden auch unsere Veranstaltungen statt.
FoodCoop ist kein Konzept, das wir uns ausgedacht haben, es gibt schon einige FoodCoops auf der Welt. Wir empfehlen den Film „FoodCoops“ von Tom Boothe für ein besseres Verständnis.
Alle machen mit!
Die Koope lebt von der Gemeinschaft und davon, dass alle mitmachen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen: Bestellungen koordinieren, Veranstaltungen planen, die Koope bekannter machen oder neue Ideen entwickeln. Wir treffen uns regelmäßig in unserem Raum in der Raimundstraße 2 in Lindenau. Unsere Treffen sind offen für alle, die uns kennenlernen möchten.
Du willst mitmachen oder einfach reinschauen? Dann komm zu einem unserer Kennlerntreffs oder schreib uns. Wir freuen uns auf dich und deine Ideen, um den Stadtteil gemeinsam zu gestalten.
Unsere Arbeitsweise
Unser Verein ist in verschiedene Vereinsorgane unterteilt. Wir haben einen Vorstand, treffen uns regelmäßig im großer Runde im Plenum und engagieren uns in verschiedenen Arbeitsgruppen (AGs).
Einmal jährlich findet unsere Mitgliederversammlung statt, in der der Verein sich organisiert. Anschließend legen wir unseren Mitgliedsbeitrag in der Bietrunde fest.
Aufgaben der AGs
Einkauf
Inventur-Koordination
Warenwünsche und Recherche nach (regionalen) Lieferant*innen
Bestellung von Produkten
Finanzen
Buchhaltung
Schnittstelle zu AG Mitglieder
Fördergelder beantragen
Laden
Putzplan-Koordination
Instandhaltung des Ladens
Schädlingsprävention
Mitglieder
Mitgliederverwaltung
Interessiertentreffs durchführen
Koordination der Einkaufstreffs
Buddy-Koordination
Öffentlichkeitsarbeit
Bewerbung von Koope-Veranstaltungen
Kanäle und Website betreuen: Telegram-Veranstaltungskanal, Instagram, Newsletter
Strategie und Vision
Organisation der jährlichen Zukunftswerkstatt
Organisationsentwicklung der Koope
Technik
Cloud- und Shop-Betreuung
Warenannahme
Annehmen und Verräumen der gelieferten Waren
Was ist eine Bietrunde?
In der Bietrunde wird der Mitgliedsbeitrag solidarisch nach Selbsteinschätzung festgelegt, um alle anfallenden Vereinskosten zu decken. Wer mehr zahlen kann, unterstützt damit idealerweise Mitglieder, die weniger beitragen können.
Die gesammelten Beiträge müssen die benötigte Gesamtsumme decken. Ist das nicht der Fall, wird erneut geboten.
Es ist keine Auktion, sondern eine solidarische Finanzierung des gemeinsamen Projekts.

“Ich bin seit 2023 dabei und habe viel über das abhalten strukturierter Plena gelernt.
Ich bin gespannt zu was für einer größeren Gruppe wir wachsen werden. Vor allem, wie wir es schaffen, Menschen außerhalb unserer Bubble für das Einkaufen in der Koope zu begeistern. Die Koope kann ein Ort für alle sein!”
– NADJA

“Die Koope habe ich mitgegründet, weil ich gesunde Lebensmittel zugänglich(er) machen und das Stadtleben mitgestalten möchte. Außerdem finde ich es spannend und wichtig, Wirtschaftsformen abseits des Mainstreams auszuprobieren und Strukturen aufzubauen.
– ALEXA
Meine Favoriten sind die grünen Linsen aus Hessen und der Tofu aus der Georg-Schwarz-Straße.”

“Ich bin bei der Koope, weil ich die Leute mag und die Idee schlüssig finde, und wegen der getrockneten Pflaumen und der Erdnussbutter 😀
Ich bin in zweiter Reihe seit Beginn dabei und habe seitdem viel darüber gelernt wie ein basisdemokratischer Verein funktionieren kann.Kommt gern mal vorbei, auch wenn ihr euch nicht sicher seid, ob es wirklich was für euch ist :)”
– JAN